THEMEN

Preiswerten Wohnraum
für alle Generationen schaffen

WOHNEN

Die Einwohnerzahl Bayreuths wächst stetig. Neben vielen Vorteilen bedeutet diese Entwicklung jedoch auch eine weitere Verschärfung der Wohnungssituation vor Ort. Bayreuth gehört zu den Städten mit der stärksten Mietpreissteigerung in ganz Süddeutschland. Besonders betroffen hiervon sind junge Familien, aber auch Alleinstehende, Senioren oder finanziell schwächer gestellte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wir benötigen daher dringend mehr preiswerten Wohnraum für alle Generationen in unserer Stadt.


DESHALB FORDERN WIR

» einen Masterplan zur Schaffung neuen Wohnraums

Dabei sind alle in Betracht kommenden Möglichkeiten einzubeziehen. Zu denken ist dabei an die bessere Inanspruchnahme von Wohnungsbaugenossenschaften und an die Gewinnung privater Investoren unter Nutzung bestehender Fördermöglichkeiten, wie etwa des Kommunalen Wohnraumförderungsprogramms des Freistaats Bayerns oder verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für Privatinvestoren. Gerade eine Stadt wie Bayreuth, in die es viele junge Familien und Studenten zieht, darf an dieser Stelle keine Chance verstreichen lassen.

» die Beschleunigung der Planungen für ein neues Wohngebiet an der Pottensteiner Straße

» die Ausweisung neuer Baugebiete, die freilich heutigen ökologischen Standards entsprechen müssen

» die Prüfung weiterer Nachverdichtung im Innenstadtbereich

» die Vermeidung unnötiger Flächenversiegelung, z.B. durch höheres Bauen

» eine strategische Planung neuer Studentenwohnungen im Hinblick auf die angekündigte Erhöhung der Studentenzahl an der Universität Bayreuth

» das Schaffen von bedarfsgerechten Wohnformen im Alter. Hierzu zählen unter anderem barrierefreie zentrale Stadtwohnungen und vielfältige Wohnangebote in Alters- und Pflegeheimen

Eine optimale Versorgung sicherstellen

GESUNDHEIT

Bayreuth ist ein Premium-Gesundheitsstandort. 

Unser Klinikum als Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe mit zwei Betriebsstätten, das Bezirkskrankenhaus, die Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung und das MediClin-Rehazentrum sowie eine Vielzahl weiterer Einrichtungen bieten eine hochdifferenzierte medizinische Maximalversorgung. Der Freistaat Bayern etabliert darüber hinaus an unserem Klinikum einen Medizincampus, um künftig eine wohnortnahe qualifizierte Medizinerausbildung für die gesamte Region sicherzustellen..

 

WIR WOLLEN

» eine erneute Prüfung, inwieweit nicht ein kompletter Neubau des Klinikums an einem integrierten Standort aus funktionalen, medizinischen und finanziellen Gründen sinnvoller wäre als eine über viele Jahre laufende abschnittsweise Sanierung im Bestand. Die zusätzlich unterzubringenden Baulichkeiten im Zusammenhang mit der künftigen Medizinerausbildung bieten hier eine Chance, die wir unbedingt nutzen sollten

» eine optimale medizinische Versorgung  der Bürgerinnen und Bürger sicherstellen. Eine unreflektierte Politik nach dem Motto „Augen zu und durch“ wird hingegen mit der CSU nicht zu machen sein

» ein besseres Angebot an Tagespflege vor Ort schaffen

» ein verstärktes Augenmerk auf Barrierefreiheit legen

Schulen zeitnah sanieren

BILDUNG UND FAMILIE

Bayreuth ist Bildungsstadt. Mit seiner stetig wachsenden Universität, den fünf Gymnasien, zwei Realschulen, der Wirtschaftsschule, drei Mittelschulen, neun Grundschulen, vier Berufsschulen, drei Förderschulen, der Musikschule und der wichtigen Internationalen Schule verfügt Bayreuth über eine hervorragend ausgebaute Bildungsinfrastruktur. Dieses enorme Potenzial möchten wir im Sinne der Mega-Aufgabe „Bildung“ nicht nur erhalten, sondern ausbauen und fördern.

 

WIR MACHEN UNS STARK FÜR 

Wir machen uns stark für

» die längst überfällige und leider immer wieder verzögerte Sanierung der Graserschule, wobei dabei immer der Kinder- und Gesundheitsschutz sichergestellt sein muss. Aber auch die Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule, der Neubau der Gewerblichen Berufsschule und viele weitere Projekte müssen im Interesse unserer Schülerinnen und Schüler mit aller Energie vorangetrieben werden 

» die Digitalisierung unserer Schulen. Unsere Bildungseinrichtungen müssen mit vergleichbarer Hard- und Software ausgestattet werden, die zur Entlastung unserer Lehrkräfte von gesonderten städtischen Systembetreuern zu warten und zu unterhalten sind

» ein wirklich familienfreundliches Bayreuth. Wir wollen den bedarfsgerechten Ausbau von vielfältigen und flexiblen Kinderbetreuungsangeboten (KiTa, Kindergarten, Hort, Ganztagsschule) mit zusätzlichen Lernhilfen und unterrichtlichen Förderangeboten. Darüber hinaus bedarf es eines attraktiven Freizeitangebotes für Familien (Spiel- & Bürgerplätze in gutem Zustand, Altstadt-Bad, Familienevents …)

Vereine und Ehrenamt stärken

FREIZEIT

Kultur und Sport sind wichtige Standortfaktoren, welche die Attraktivität einer Stadt maßgeblich beeinflussen.

Der heutige Erfolg der Kulturstadt Bayreuth beruht – neben den Richard-Wagner-Festspielen –  in erster Linie auf Maßnahmen, die vor der Amtszeit der jetzigen Oberbürgermeisterin von der CSU  eingeleitet wurden. Die Stadtbibliothek RW 21, die Sanierung des Internationalen Jugendkulturzentrums, Sanierung und Erweiterung des Hauses Wahnfried mit Richard-Wagner-Museum,  UNESCO-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus, aber auch die Sanierung der „Schoko“ sind Projekte, die von der CSU auf den Weg gebracht wurden.

 

WIR WOLLEN

» dass der geplante Neubau und die Sanierung der Stadthalle zum künftigen Friedrichsforum zur Chefsache gemacht werden. Die Rathausspitze muss sich selbst um Zuschüsse bei unvermeidlichen Kostensteigerungen kümmern. 

» internationale Barockspiele im Markgräflichen Opernhaus etablieren, die Kämmereigasse 9 ½  zu einem spannenden Treffpunkt der Subkultur ausbauen und das breite ehrenamtliche Engagement im Bereich Kunst und Kultur weiter fördern und ausbauen.                                                                                           

» den Spitzen- und Breitensport in Bayreuth fördern. Bayreuth ist Premium-Sportstadt. Unsere Aushängeschilder im Bereich Basketball, Eishockey, Handball und Fußball müssen in jedem Fall weiter gefördert und unterstützt werden. Auf der Agenda stehen hier beispielsweise die dringend benötigte Flutlichtanlage für das Hans-Walter-Wild-Stadion, eine Basketball-Trainingshalle und die Sanierung des Eisstadions. Darüber hinaus wollen wir auch den Breitensport mit seinem starken ehrenamtlichen Engagement weiter fördern und ihn bei der Schaffung zeitgemäßer Einrichtungen unterstützen (z.B. Kletteranlage des Alpenvereins, Umkleidekabinen Fussballverein usw.). Bayreuth hält im Vergleich zu anderen mittelgroßen Städten ein sehr reichhaltiges Sportangebot vor. Diesen hohen Standard unserer Sport-Infrastruktur wollen wir ebenso beibehalten und möglichst weiter ausbauen wie auch die finanzielle Förderung unserer Vereine und Verbände, insbesondere im Jugendbereich.

» das Ehrenamt stärken. Unzählige Bürgerinnen und Bürger in Bayreuth engagieren sich ehrenamtlich und machen Bayreuth zu dem, was es ist: eine lebens- und liebenswerte Stadt im Herzen Frankens, in der die Menschen zusammenhalten. Sei es bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem THW, in der Jugendarbeit, in der Flüchtlingshilfe, in der Hospizarbeit, in Sportvereinen, im Umweltschutz, in den Kirchengemeinden oder in der Nachbarschaftshilfe: das Engagement in Bayreuth ist vielfältig. Um dieses breite Angebot zu erhalten, wollen wir die Vereine und zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützen. Zudem wollen wir den Ehren- amtlichen die Wertschätzung zukommen lassen, die sie verdienen und hierfür unter anderem die Vorteile der Ehrenamtskarte erweitern.

Jahresticket verbilligen

MOBILITÄT

Sowohl der Individualverkehr in seinen verschiedenen Ausprägungen als auch der öffentliche Personennahverkehr haben in unserer Stadt ihre bleibende Berechtigung. Die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Angesichts des wachsenden Mobilitätsbedarfs und der zunehmenden Herausforderungen im Bereich des Umweltschutzes müssen wir unsere bisherigen Verkehrskonzepte aber neu überdenken.

 

WIR WOLLEN

» die Preise für das Jahresticket senken und den ÖPNV so für breite Bevölkerungsteile attraktiver machen. Das Jahresticket soll künftig für Schüler und Auszubildende nur noch € 100,- und für Erwachsene nur noch € 200,- kosten. Wir möchten die Menschen dazu ermutigen, zur Erledigung von Alltagsangelegenheiten, wie etwa den Einkauf oder den Weg zu Freizeitaktivitäten, den Bus zu nutzen. Auf diese Weise möchten wir auch die Kinder frühzeitig an den öffentlichen Personennahverkehr heranführen. 

» mehr Busverbindungen, eine bessere Taktung und die Verbesserung des Anruftaxis („on demand“). Nur wenn es an diesen Stellen deutliche Verbesserungen gibt, wird der ÖPNV für die Bürgerinnen und Bürger zu einer echten Alternative. 

» den ÖPNV noch umweltfreundlicher gestalten. Neben Methangas-Bussen sollen künftig auch wasserstoffbetriebene Fahrzeuge angeschafft werden. Pendlerparkplätze mit Ladestrom für E-Bikes an geeigneten Standorten sollen den Umstieg auf den ÖPNV fördern.

» das Radwegenetz ausbauen, besser kennzeichnen und insgesamt sicherer machen. Zusammen mit dem Landkreis Bayreuth sollten auch überregionale Radwegeverbindungen verbessert und für Alltags- wie für Freizeitzwecke ausgebaut werden.

» eine ausreichende Anzahl an Parkmöglichkeiten für Zweiräder, aber auch für diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind.

Fördern, Zusammenarbeiten, Entwickeln

WIRTSCHAFT + FINANZEN

Eine florierende Wirtschaft und solide Finanzen sind die Grundlage allen kommunalen Handelns. Gerade in Zeiten erheblichen Umbruchs müssen wir verstärkt auf eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt achten.

 

WIR FORDERN

» einen nachhaltigen Schuldenabbau: Insbesondere in Zeiten hohen Steueraufkommens muss der Schuldenabbau vorangetrieben werden. Die Kostenexplosionen bei den Projekten Friedrichsforum, Berufsschule I, der Sanierung der Graserschule, dem Kreisel Eremitenhof und dem Toilettenhaus Festspielhügel etc. verfolgen wir mit großer Sorge. Für uns als CSU ist klar: Solide Finanzen sind das A und O. Die Kostenkontrolle muss zur Chefsache gemacht werden! 

» eine verstärkte Kooperation mit der Universität Bayreuth: Die Entwicklungsstrategien der Universität und der Stadt Bayreuth müssen besser aufeinander abgestimmt werden. Hierfür wären regelmäßige Treffen und ein stetiger Austausch der richtige Ansatz. Die Universität bietet ein riesiges Potenzial. Unser Ministerpräsident Markus Söder hat eine Reihe von Steilvorlagen nach Bayreuth gespielt, wie etwa das Batteriezentrum, das Institut für Unternehmerschaft und Innovation, den Lebensmittelcampus in Kulmbach oder den Medizin-Campus in Bayreuth sowie neue Studiengänge. Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, dass die derzeitige Rathausführung dieses Potenzial nicht nutzt und nur marginale Kontakte zu unserer Universität unterhält. 

» den Aufbau des Regionalen Gründer- und Innovationszentrums (kurz: RIZ) endlich weiter voranzutreiben. Die Stadt darf keine zusätzliche Zeit verlieren. Ansonsten verliert Bayreuth die zugesagten Fördergelder in Höhe von 7, 5 Millionen Euro. Ziel muss es nämlich sein, das große Potenzial gut ausgebildeter Menschen auszuschöpfen, die klügsten Köpfe in unserer Region zu halten und die Entwicklung exzellenter Geschäftsideen, die es an unserer Universität zuhauf gibt, nach Kräften zu fördern. 

» mehr Investitionen in den Wirtschaftsstandort Bayreuth. Wir brauchen endlich wieder eine aktive Wirtschaftsförderung des Mittelstandes. Bestehende Gewerbebetriebe und ansiedlungswillige Neuunternehmen müssen volle Rückendeckung bekommen. Es ist an der Zeit, dass die Rathausspitze aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht! Konkrete Chancen für Neuansiedlungen müssen konsequent genutzt werden. 

» ein produktives gemeinsames Regionalmanagement: Gerade im Bereich der wirtschaftlichen Weiterentwicklung gilt es, über den kommunalen Tellerrand hinaus zu blicken und über das gemeinsame Regionalmanagement eine engere Abstimmung mit dem Landkreis Bayreuth umzusetzen.

» eine zukunftsorientierte Stadtentwicklungsstrategie: Dank der richtigen Stadtentwicklungsstrategie in den Jahren 2006-2012 haben wir mittlerweile ein Frauenhofer-Zentrum und zwei Frauenhofer-Projektgruppen in Bayreuth. Wir wollen jetzt das langfristige Ziel verfolgen, ein Max-Planck- und / oder ein Helmholtz-Zentrum nach Bayreuth zu holen. 

» den Breitbandausbau zu optimieren: Um die Wirtschaftskraft Bayreuths zu erhalten, muss der Breitbandausbau mit voller Kraft vorangetrieben und die Chancen der Digitalisierung müssen umfänglich genutzt werden.

» die Förderung des Tourismusstandortes Bayreuth: Die Entwicklungspotenziale im Bereich Tourismus müssen erkannt, genutzt und gefördert werden. Wir unterstützen daher das geplante Barockfestival, das ein absoluter Glücksfall für die Kulturstadt Bayreuth ist.

Bayreuth weiter begrünen

UMWELT

Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist eine zentrale, existenzielle Herausforderung auch für die kommunal Verantwortlichen im künftigen Bayreuther Stadtrat.

 

WIR SETZEN UNS EIN FÜR

» die Bewahrung und den Ausbau der hohen Lebensqualität in Bayreuth. Dieses Ziel wollen wir ohne ideologische Scheuklappen oder dogmatische Besserwisserei erreichen.

» die Weiterentwicklung Bayreuths zur „Klima-City“. Wir fordern einen Masterplan zur systematischen Stadtbegrünung, insbesondere im Bereich der Frischluftschneisen. Dachbegrünungsmaßnahmen, innerstädtische Pocketparks, weitere Baumpflanzungen und eine mittelfristige Renaturierung des Mainbettes sollen das Stadtklima spürbar verbessern. 

» eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik. Denn eine aktive Energie- und Umweltschutzpolitik betrifft nicht nur Fragen nachhaltiger Energiegewinnung im Bereich unserer Stadtwerke, z.B. durch den weiteren Einsatz von Blockheizkraftwerken, Wasserkraft und Solar, sondern beispielsweise auch eine auf die Zukunft ausgerichtete Politik im Bereich Verkehr und Infrastruktur. Die Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl an Park-and-Ride-Parkplätzen stellt einen weiteren wichtigen Ansatzpunkt dar.

» die Förderung und den Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Landkreis Bayreuth, etwa in den Bereichen BIOENERGIEREGION Bayreuth oder KLIMAREGIO Bayreuth. Die Aktivitäten aller Akteure im Bereich Umweltschutz sollen im Rahmen einer Stabstelle und eines „Runden Tisches“ unter der Leitung des Oberbürgermeisters koordiniert werden.